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Raus aus der Sucht ….um was geht´s überhaupt in dem Podcast?

Dieser Podcast, bzw. die Idee über meine eigene Geschichte zu berichten ist ursprünglich durch eine Telefonat entstanden. Ein Telefonat mit meinem ehemaligen Psychologen. Herr Dr. Otto, Neurologe und Psychotherapeut begleitet mich bereits mehr als ein Jahrzehnt im Leben. Zu Anfangs was ich dort, da ich psychosomatisch mehr als angeknackst war, dann habe ich dabei herausgefunden, dass ich ein Suchtproblem habe. Aber dazu mehr später in den Podcast Folgen. Zurück zur eigentlichen Idee. Als ich es nach mehr als vielen Jahren das erste mal in eine Klinik für Langzeitentwöhnung geschafft hatte, meinte Dr. Otto, ob ich nicht mal auf ein paar Seiten aufschreiben könnte, wie das geht, bzw. wie man in solche eine Klinik für mindestens 3 Monate kommt.

Es ist als Süchtiger bzw. Abhängikeitskranker gar nicht so einfach einen Weg durch den bürokratischen Urwald in Deutschland zu finden. Dies war der Gedanke von Dr. Otto, der auf mich über gesprungen ist. Da mir erst nach dem Telefonat klar geworden ist, wie lange der Weg zumindest für mich war, einen Platz in solch einer Klinik zu bekommen. Wie das geht, darüber spreche ich später auch im Podcast.

Die Idee war geboren, ich versuche in diesem Projekt immer von mir auszugehen. In meiner verwirrten, vergifteten und betrunkenen Zeit war es schwer für mich sich zu konzentrieren, manches mal konnte ich weder klar lesen noch schreiben. Ich konnte aber hören ohne mich groß anzustrengen. Deshalb der Weg die Informationen, Geschichten und Erlebnisse über einen Audio-Podcast an Gleichgesinnte zu transportieren.

Das Projekt soll weder werten noch bewerten, vielmehr soll es eine Botschaft an diejenigen übermitteln, die noch tief im Sumpf stecken oder die sich Ihrer Sucht noch gar nicht bewusst sind. Schon jetzt kann sagen, dass eine „radikale Akzeptanz“ vorhanden sein muss, sich selbst gegenüber und der Krankheit. Auch kann ich sagen, dass man als Suchtkranker nicht gesund werden kann. Aufhören sollte gegen die Sucht zu kämpfen. Vielmehr ist es ein Prozess die Sucht als Teil seiner eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren.  Dies mit vielen helfenden Stellen, Menschen, Selbsthilfegruppen und Kliniken. Es geht darum, zu lernen damit zu leben.

Darum gehts im wesentlichen in dem Podcast…. Vielleicht findet Ihr gefallen daran und vielleicht kann ich durch meine Geschichte ein paar Menschen da draußen helfen. Denn was ich auch in Selbsthilfegruppen begriffen habe ist die Aussage: “ Du bist nicht ALLEINE, mit dieser Krankheit“.

Ihr seid herzlich eingeladen mir zu schreiben und gerne auch Themenwünsche oder Situationen Eures Lebens zu schildern, vielleicht habe ich das schon durchlebt und kann dann das Thema als Podcast Folge mit aufnehmen und von mir berichten, wie ich gescheitert bin, wie ich die Situation gemeistert habe oder was ich daraus gelernt habe….

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